Gesellschaft

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Fake News und fehlender Kontext: Selenskyj

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj habe angeblich gesagt, die USA würden „ihre Söhne und Töchter“ in den Krieg schicken müssen. Er bezog sich dabei aber nicht auf die aktuelle Lage, wie ein verkürzter Videoausschnitt in Sozialen Netzwerken andeuten soll. Er sprach davon, was passieren könne, wenn Russland seine Angriffe auf die baltischen Staaten ausweite.

Zensur 1

Der blinde Fleck der Literatur-Zensur

Die Weltpresse schimpft, seit Roald Dahls Klassiker nun in neuer, bereinigter Form erscheinen. Salman Rushdie etwa, selbst prominentes Zensur-Opfer, twitterte von „Verhunzung“ und „Empfindsamkeits-Polizei“.

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mit aller deutlichkeit.

Im Rahmen unserer Gastbeiträge ein Beitrag meines Freundes Bernhard Jenny aus Salzburg, zuerst erschienen auf Bernhards Blog. die „ja, aber…“ und „andererseits können wir nicht…“...

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Norwegen: Erstes humanistisches Staatsbegräbnis

Zwei Tage nach ihrem Tod, am 31. Dezember, gab die norwegische Regierung bekannt, dass sie Shabana Rehman mit einem Begräbnis auf Staatskosten ehren wollte. Diese Ehre wird ausschließlich den prominentesten und einflussreichsten Personen des norwegischen öffentlichen Lebens zuteil. Das humanistische Begräbnis fand am Dienstag, den 10. Januar, im Osloer Rathaus statt.

Sam Harris 18

Moralischer Relativismus

Moralischer Relativismus: immer ein Partyknaller. Verdienen alle kulturellen Praktiken gleichen Respekt? Oder ist die Annahme gerechtfertigt, dass einige Kulturkreise menschliches Wohlergehen weniger erfolgreich maximieren als andere?

Holzkreuz auf einer Bibel 4

Jedes vierte Kirchenmitglied in Deutschland denkt über Austritt nach

Die christlichen Kirchen verlieren einer Studie zufolge angesichts anhaltend sinkender Mitgliederzahlen weiter an gesellschaftlicher Bedeutung. Nach dramatischen Austrittszahlen für die evangelische und die katholische Kirche in den letzten Jahren spielen laut der Umfrage viele weitere Menschen mit dem Gedanken, der Institution den Rücken zu kehren.

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Reli-Sprech im Alltag: Wenn Kanzelkultur auf cancel culture trifft

Den altgedienten Gottesphrasen ist im Alltag nicht zu entkommen. Vielleicht in Schweden oder Dänemark, aber nicht im tiefen Süden, wo Grüß Gott sich festgebissen hat im österreichisch-bayrischen Sprachreflex und den religiösen Schulterschluss schon beim ersten Augenkontakt impliziert: „Wir haben beide Gott erwähnt, nun können wir einander vertrauen.“