“Don’t look up”
Wir haben diesen Film verdient

Eine ganz ausgezeichnete Filmkritik ist von Gisa Bodenstein im Humanistischen Pressedienst erschienen.

https://hpd.de/artikel/wir-haben-diesen-film-verdient-20088

Zitat:

“Der Film führt uns also vor Augen, wie es die Menschheit einfach nicht gebacken kriegt, eine Gefahr richtig einzuordnen und entsprechend zu handeln, weil sie so sehr mit anderen Dingen beschäftigt ist, das Wichtige nicht vom Unwichtigen unterscheiden kann, Geld und Wachstum und Partikularinteressen über alles stellt. Hinzu kommt die um sich greifende Faktenresistenz der Menschen: Ob das denn richtige Wissenschaftler festgestellt hätten? Ob man das nicht nochmal überprüfen soll und dann vielleicht etwas anderes, weniger Unbequemes herauskommt? Ob es den Kometen überhaupt gibt? Die Debatte gipfelt darin, dass sich zwei Bewegungen bilden: “Just look up” und “Don’t look up” – die, die nach oben schauen, als man den Kometen als Beweis seiner Existenz schon sehen kann (begründet von den beiden Astronomen) und die, die es absichtlich nicht tun (Wortführerin ist hier die Präsidentin), da man der Bevölkerung ja nur Angst machen wolle. Ein Hollywood-Produzent wirbt für Toleranz zwischen den Positionen, man müsse aufhören, sich zu streiten.”

Meryl Streep als US-Präsidentin Janie Orlean (Foto: © Niko Tavernise / Netflix)

Jetzt muss nur noch etwas davon hängen bleiben.

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